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Hocketse Block B 2011

Gibt es ein traditionelleres Fest in Tamm als das Fleckfescht? Ja - gibt es. Das Fleckafescht findet dieses Jahr zum 30. Mal statt. Die Hocketse Block B an der Ulmer Str. bringt es im diesem Jahr auf die stolze Zahl 32. In diesen Jahren hat sich die "Haushocketse" zu einem beliebten Fest auf der Hohenstange entwickelt, auf dem jeder willkommen ist der an guter Nachbarschaft interessiert ist und das sind wirklich hunderte.

Organisator und Seele des Ganzen ist Fritz Martini, der sich mit dem Fest ein Denkmal gesetzt hat und sich in diesem Jahr in den Ruhestand verabschiedet.

Ein denkwürdiger 9. Juli 2011

 

 

 

Wie schon in den letzten Jahren war die Harmonie zuständig für den musikalischen Auftakt der Hocketse. An diesem Samstag zeigte sich das Jugendorchester gut gelaunt und mit viel Spaß auf der grünen Wiese. So gaben sie neben "Sun Calypso", "Swing Low" und "Jai Ho" auch das bekannte und beliebte Medley "Mamma Mia" zum Besten. Als Dirigentin begleitete die charmante Nicole Luckauer die Jugendkapelle. Sie sprang kurzfristig für die Leiterin des Orchesters, Tatiana Kunnle, ein, die private Verpflichtungen hatte. Es war heiß, aber die Kids saßen im Schatten und so bekam das Publikum gerne die verlangte Zugabe. Eine Klarinettistin wurde von einer Wespe in die Lippe gestochen, aber auch sie steckte das weg wie ein Profi und spielte super.

 

Zur Freude der mehr werdenden Gäste übernahm nach einer kleinen Umbauphase das kleine, aber feine Akkordeon Ensemble von Peter Josek Platz. Unterstützt von Stephan Rudolph am Bass zauberten sie im Nu "Wochenend und Sonnenschein" Stimmung. Neben Stücken wie "Musik ist Trumpf" und "Tulpen aus Amsterdam" spielten sie auch Melodien wie "Marina" und "Down by the Riverside". Stephan, der auch schon bei der Jugend mit der Tuba einsprang, schaffte mal wieder mühelos den Generationensprung.

Natürlich auch dabei: Joe Gerst, der Techniker, ohne ihn läuft nichts.

So sieht übrigens wahre Hingabe an die Musik aus !

 

 

Es war ein schönes Fest - viele fragen sich ob es vielleicht das Letzte war? Auf jeden Fall gab es alles was das Herz begehrt: gute Musik, gegrillte Schweine und sogar ein Feuerwerk. Vielen Dank Fritz Martini und einen abwechslungsreichen Ruhestand wünscht dir die Harmonie.

 

 

 

 

 

Bilder und Text: Ute