Seit
2002 ist Peter Josek aus Tamm als musikalischer Leiter unserer
Akkordeongruppen
für Erwachsene, Kinder und Jugendliche,
sowie als Ausbilder für die MGH tätig.
Manchmal
sind die Wege, wie man zu bestimmter Musik findet, wirklich unergründlich
und unvorhersehbar. Man kann sich zum Beispiel im CD-Laden umsehen
und sich durch das Cover inspirieren lassen. Dann gibt es aber
auch Zufälle, die eine musikalische Neigung hervorrufen.
Nachfolgend
ein kleines Essay von und über:
Peter
Josek
Musikalische
Erfahrungen & Erlebnisse
Eher zufällig
gab es eine kleine diatonische Handharmonika in meiner Familie.
Auch eher zufällig
wurde der Hinweis auf Akkordeonunterricht gelesen.
So kam ich im
Alter von 8 Jahren zum Akkordeonspielen und "unterzog" mich der
üblichen Ausbildung, die u.a. die Frage: "Hast Du heute schon geübt?"
beinhaltete.
Mit zunehmender Fingerfertigkeit kam der Spaß am Spiel. Vorspielen
war nicht mehr nur aufregend, sondern bot einen besonderen Reiz,
auch für meine Familie. Das merkte ich an der Frage: Wie lange übst
Du heute noch?
Ein Höhepunkt war nach
viel Training die Teilnahme an Bezirksmeisterschaften und die
Qualifizierung für Jugend musiziert.
Parallel zur
Soloausbildung sammelte ich im Akkordeonorchester Erfahrung in den
verschiedenen Stimmen. Die Ausbildung zum geprüften Dirigenten für
Akkordeonorchester ergänzten die Erfahrung. Inzwischen war ich 17
Jahre alt und leitete (m)ein Jugend-Akkordeonorchester.
Tanzmusik im
Duo oder Trio erweiterte meine Erfahrung und meine Vielfältigkeit
im
Spiel.
Viele Konzerte
und Veranstaltungen folgten, jedoch eine Konzertreise nach Antwerpen
und eine Konzertreise zusammen mit einem Chor nach Ungarn gehören
zu meinen intensivsten Erinnerungen. Aufnahmen in einem Musikstudio
für eine Schallplatte und Rundfunkaufnahmen beim SDR sowie die
Live-Sendung waren weitere Höhepunkte.
In einem
kleinen Ensemble setzte sich das Akkordeonspiel fort und die
Unterhaltungsmusik nahm einen immer größeren Raum ein. Das
Instrument war der Zeit entsprechend elektronische Orgel und später
Keyboard.
Neue
Herausforderungen boten Auftritte mit einer 6 Mann Kapelle, sowie Künstlerbegleitungen,
wobei das Erlernte vom Blatt spielen ein unschätzbarer Vorteil war.
Neben bunten Abenden waren auch Veranstaltungen mit bis zu 10
Stunden Spielzeit auf
dem Programm. In bester Erinnerung ist mir eine Veranstaltung mit
der Akkordeonvirtuosin Giesela Behnke.
Familie und
Beruf nahmen natürlich ebenfalls einen wichtigen Platz in meinem
Leben ein und drängten Unterricht und Akkordeonspiel zeitweise
weitgehend zurück.
Der bereits erwähnte Zufall ließ nicht locker und so lebte vor ca.
1 Jahren die Unterrichtstätigkeit in kleinem Rahmen wieder auf.
Der Zeit entsprechend mit Keyboard.
Kinder
verbinden. In diesem Fall mich mit der MGH. Das zurückgedrängte
Akkordeon lebte vor einigen Jahren wieder auf. Die jüngsten Erfahrungen
zeigen: Akkordeonspielen erhält
wieder einen breiteren Raum. Technische Entwicklungen zeigen neue Möglichkeiten.
Gemeinsames musizieren fördert ein gutes Lebensgefühl. Bei der MGH
sind dazu viele Voraussetzungen erfüllt. Ich bin gespannt und freue
mich auf die Zukunft mit Musik.
